T-Shirts für unsere Festival-Helfer: Wendemachern Matti und Jan Pannenbäcker mit Good wear

Matti PannenbäckerDamit unsere Besucher am Filme für die Erde Festival am 5. Juni sehen, an wen sie sich bei unseren Events wenden können, z.B. für Filminfos oder wo die DVDs verteilt werden, kleiden wir alle Helfer mit Filme für die Erde T-Shirts aus. Bei 80 Helfern und mit dem Anspruch T-Shirts zu verwenden, die ökologisch undf air hergestellt werden, rechnet sich das schnell. Über ein Teammitglied kamen wir mit einem Projekt zweier junger Social Enterpreneurs aus Deutschland in Kontakt, Jan und Matti Pannenbäcker, welche Fairtrade-Shirts zu unüblichen tiefen Preisen anbieten, um diese mehr zu verbreiten – und uns gerne beliefern. Ein Grund, diese Firma – Good wear – genauer anzuschauen! Wir führten ein Interview mit Matti Pannenbäcker einem der beiden Wendemacher!

FfdE: “Hi Matti, merci, dass Du uns für ein Interview zur Verfügung stehst.”

MP: “Wir freuen uns sehr mit Filme für die Erde zu kooperieren! Denn wir ziehen am gleichen Strang – ihr verbreitet Umweltdokus und GOOD wear bio und faire Kleidung!”

FfdE: “Wie und warum habt ihr GOOD wear gegründet?”

MP: “Wir wollten unsere Kleidung, die wir täglich tragen in ökologischer und fairer Qualität. Eigentlich ganz einfach, könnte man meinen. Das Gegenteil war der Fall. Dazu muss man fairerweise sagen, dass wir kein Vermögen für die Kleidung ausgeben wollten. Hatten wir etwas gefunden, war es meisten ziemlich teuer, zu teuer! Das war ernüchternd! Deshalb haben wir zu uns gesagt: „Lass uns das ändern!“ Wir wollten und das wollen wir heute noch immer: bio und faire Kleidung für jeden Tag zu super Preisen verbreiten. GOOD wear war entstanden. Heute ca. ein halbes Jahr nach dem Start von GOOD wear vertreiben wir ein erstes GOOD Label.”

FfdE: “Was ist das besondere an der Kleidung?”

MP: “Abgesehen, dass die Kleidung angenehm zu tragen ist und super sitzt, ist sie bio, fair und klimaneutral! Das heißt, die Baumwolle wird zu 100% biologisch angebaut, ohne Gentechnik. Garantiert wird das durch das GOTS-Zertifikat (Global Organic Textile Standard), eines der strengsten Bio-Textilsiegel. Gleiches gilt für den Punkt „fair“. Der Produzent hat sich bei der Fair Wear Foundation verpflichtet einen bestimmten Verhaltenskodex einzuhalten, damit ist u.a. Kinder- und Zwangsarbeit ausgeschlossen bzw. menschenwürdige Arbeitsbedingungen sind gewährleistet.

Die Klimaneutralität der Kleidung kommt zu Stande, weil entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom biologischen Baumwollanbau in Indien bis zum mit Ökostrom betriebenen Lager in Deutschland CO2 eingespart wird. So hat der Carbon Trust ermittelt, dass im Vergleich zu einem konventionellen Kleidungsstück 90% weniger CO2 verursacht werden.”

(Video ‘Vom Baumwollanbau bis zum fertigen Kleidungsstück’ dazu hier)

FfdE: “Das passt gut. Wir werden das Festival so gut wir können, CO2-neutral halten. Mit den T-Shirt nehmt ihr uns einen Asoekt davon ab. Ihr habt GOOD wear als ein Social Business gegründet. Warum eigentlich?”

MP: “Wir wollen bewusst in den Vordergrund stellen, dass unser Anliegen ein gesellschaftliches ist: bio & faire Kleidung zu verbreiten. Mit GOOD wear wollen wir uns nicht bereichern und auch keine Gewinnmaximierung betreiben. Daher war es für uns naheliegend, das auch im Geschäftsmodell widerzuspiegeln – als Social Business werden alle Gewinne zu 100% reinvestiert und dienen damit unserem Unternehmenszweck bio & faire Kleidung zu verbreiten.”

FfdE: “Danke! Wo findet man euch denn und was plant ihr für die Zukunft?”

MP: “Uns findet man ausschließlich im Web – auf www.GOOD-wear.de findet ihr unseren Onlineshop und in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter posten und zwitschern wir regelmäßig. Ich hatte es vorhin schon angedeutet, dass wir zurzeit lediglich ein GOOD Label vertreiben. Das wird in Zukunft anders sein, denn wir wollen unser Sortiment erweitern. Zurzeit arbeiten wir daran ein virales Verbreitungskonzept zu entwickeln, um unsere Mission noch besser erfüllen zu können. Wie es genau aussieht und wann wir damit starten werden, erfahrt ihr zeitnah auf unserem GOOD Blog.”

FfdE: ” Herzlichen Dank für die Schilderungen Matti.”

MP: “Wir danken euch auch für das Interview und wünschen dem ganzen Filme für die Erde Team ein außergewöhnliches und großes Film-Event! Ihr rockt!

Good Wear

3 Gedanken zu “T-Shirts für unsere Festival-Helfer: Wendemachern Matti und Jan Pannenbäcker mit Good wear

  1. Pingback: Muhammad Yunus eröffnet das Filme für die Erde Festival 2012 | gebloggt... zu Film und Nachhaltigkeit

  2. Hey Charlie,Du hast recht: H&M verwendet zwar schon seit Jahren Biobaumwolle in sieenn Sortimenten (seit April 2011 sogar in einer eigenen Kollektion, der sog. ), es gibt aber allen Grund, ein kritisches Auge darauf zu werfen! Zum einen sind die Klamotten mit Organic Cotton gekennzeichnet, obwohl dahinter he4ufig nur eine Mischung (Blend) aus konventioneller und Bio-Baumwolle steckt. Zum anderen muss man die Art der Kennzeichnung kritisch hinterfragen. So werden die Bio-Klamotten zwar von der Organisation zertifiziert, tragen aber keines der fcblichen . Vor allem aber sollte man berfccksichtigen, dass diese Kleidung zwar „bio“, aber nicht fair gehandelt ist! Das erkle4rt auch, wieso H&M seine Bio-Kleidung immer noch zu einem sehr niedrigen Preis anbieten kann.Letztlich muss jede/r ffcr sich entscheiden, ob das nun lediglich Greenwashing ist, oder ob H&M damit einen Beitrag zu preiswerten und leicht erhe4ltlichen Bio-Klamotten leistet. Aber auch so gibt es inzwischen ein grodfes Angebot an und , die einem den Gang zu H&M ersparen .

  3. Pingback: Clip für Clip… das Filme für die Erde Festival 2012 zum nochmals anschauen | gebloggt... zu Film und Nachhaltigkeit

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